Anpassungen beim Gebäudeprogramm
Beim Gebäudeprogramm (Gebäudehüllen-Sanierung für bestehende Gebäude bis Baujahr 2000 / massgebend erteilte Baubewilligung) werden Bauteile wie Fenster, Wände, Böden und Dächer mit finanziellen Beiträgen unterstützt.
Das Projekt von Bund und Kantonen dauert zehn Jahre und beinhaltet schweizweit jährlich einen Förderbeitrag von über 130 Millionen Franken zulasten der CO2-Abgabe.
Das Gebäudeprogramm soll in der zukünftigen Klima- und Energiepolitik einen noch wichtigeren Stellenwert erhalten. Bis zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen, muss das Programm weiterhin im heutigen finanziellen Rahmen umgesetzt werden. Bund und Kantone haben daher per 26. April 2012 eine Programmanpassung beschlossen:
- Der Fördersatz von Fenstern, Dach und Fassade ist von 40 Franken auf 30 Franken pro Quadratmeter reduziert worden. Der Fördersatz für die Dämmung gegen unbeheizte Räume wurde von 15 Franken auf 10 Franken pro Quadratmeter gesenkt.
- Fenster sind nur noch förderberechtigt, wenn gleichzeitig die sie umgebende Fassaden- oder Dachfläche saniert wird.
Für Gesuche mit Poststempel vom 27. April 2012 und später gelten die neuen Fördersätze.
Durch die Programmanpassung wird nicht zuletzt die Qualität der Sanierungen verbessert. Denn die gleichzeitige Erneuerung von Fenstern und Fassade ist aus energetischer, bauphysikalischer und ökonomischer Sicht sinnvoll. So lassen sich beispielsweise Wärmebrücken und Feuchtigkeitsprobleme vermeiden. Zudem verstärkt die neue Kombinationspflicht von Fenstern und Fassade den Anreiz, ein Gebäude möglichst umfassend zu erneuern.
www.dasgebaeudeprogramm.ch / Tel. 041 819 19 90
Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK)
Der Gebäudeenergieausweis der Kantone zeigt, wie viel Energie ein Wohngebäude bei standardisierter Benutzung für Heizung, Warmwasser, Beleuchtung und andere elektrische Verbraucher benötigt. Er schafft einen Vergleich zu anderen Gebäuden und gibt Hinweise für Verbesserungsmassnahmen.
www.geak.ch
Kantonales Förderprogramm
Der durch das Schwyzer Stimmvolk gesprochene Verpflichtungskredit von 5 Millionen Franken zugunsten des kantonalen Förderprogrammes ist ausgeschöpft. Das Projekt wurde vom Kantonsrat nicht verlängert und gilt somit als abgeschlossen.
Die Energie-Politik des HEV
Der HEV setzt sich seit jeher für eine vernünftige Energiepolitik ein, die auf Eigenverantwortung beruht. Der Verband ist daher überzeugt, dass nicht zusätzliche Gesetzesschranken, administrative Leerläufe und staatliche Regulierungen zu weniger Energie-Verbrauch führen, sondern vielmehr Pflichtbewusstsein und Innovationsgeist.
Energie sparen im Haushalt
Energie sparen beim Heizen




